Das Staatsangehörigkeitsgesetz

Laut § 1 des Staatsangehörigkeitsgesetz – kurz auch StAG genannt – ist man Deutscher, wenn man “die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt”. Diese wird von der Republik Deutschland verliehen. Der Nachweis darüber erfolgt über die Vergabe der Staatsangehörigkeitsurkunde, einem Dokument, welches belegt, dass die Person tatsächlich deutscher Staatsbürger ist. 

Mit einem Personalausweis oder auch einem Reisepass wird nicht die Staatsangehörigkeit laut Gesetz bestätigt, jedoch “vermutet”, dass die Person deutscher Staatsbürger ist, wenn er über einen deutschen Reisepass wie deutschen Personalausweis verfügt.

Das Staatsangehörigkeitsgesetz und die Regelung

Das Staatsangehörigkeitsgesetz beruht auf dem Reichs- wie Staatsangehörigkeitsgesetz von 1913 – RuStAG), welches per 1. Jänner 2000 als Staatsangehörigkeitsgesetz umbenannt wurde. Laut Art. 116 des Grundgesetzes wird der Begriff “Deutscher” durchwegs dahingehend interpretiert, dass es sich um Menschen handelt, welche über eine deutsche Staatsangehörigkeit verfügen bzw. aus geschichtlichen Gründen Statusdeutsche sind.

Das Staatsangehörigkeitsgesetz regelt die EinbürgerungDas Staatsangehörigkeitsgesetz regelt die Einbürgerung

Das Staatsangehörigkeitsgesetz regelt die Einbürgerung

Der gesetzliche Automatismus der Verleihung der Staatsbürgerschaft nach dem Staatsangehörigengesetz erfolgt in erster Linie durch die Geburt der deutschen Eltern bzw. auch bei Adoption und auch Geburt im Inland, wobei diese Tatsache in § 4 Abs. 3 Staatsangehörigkeitsgesetz geregelt ist, dass das Kind nur dann die deutsche Staatsbürgerschaft erhält, wenn die Eltern bereits acht Jahre im Bundesgebiet aufhältig sind.

Einbürgerungen und Verzicht der deutschen Staatsbürgerschaft

Wer laut dem deutschen Staatsangehörigkeitsgesetz Deutscher werden will, der muss einen Antrag auf Einbürgerung stellen. Die Verleihung erfolgt nicht per Gesetz sondern per Verwaltungsakt, wobei diverse Kriterien erfüllt werden muss, um laut dem deutschen Staatsangehörigkeitsgesetz Staatsbürger zu werden.

Es kann jedoch auch möglich sein, dass ein Verlust der Staatsangehörigkeit herbeigeführt wird, welcher im Grundgesetz des § 16 Abs. 1 Satz 1 geregelt wird. So kann eine Staatsangehörigkeit auf Grund Entlassung erhalten, wenn ein anderer Staat die Staatsbürgerschaft zusichert, ein Verzicht erfolgt, wenn bereits eine Staatsangehörigkeit vorliegt wie auch Adoption durch einen Ausländer.

Auch eine Erklärung, dass der Staatsbürger die Staatsbürgerschaft laut dem Optionsmodell nicht behalten will, ist möglich.

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